Das ist uns wichtig

«Unser grundlegender Auftrag ist die Integration in Regelschule, Familie, Gesellschaft und Berufswelt.»

«Begleiten, fördern, stützen. Das sind drei wichtige Pfeiler in unserem Verständnis von Sonderpädagogik».

«JEDES Kind kann sich weiterentwickeln. Wir setzen alles daran, Schulabbrüche zu vermeiden.»

«Das Kind mit seinen Bedürfnissen steht immer im focus. Wir suchen das richtige Setting für jedes Kind.»

«Für viele Kinder sind wir vielleicht die letzte Option – diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst.»

«In unserer Arbeit berücksichtigen wir geltende pädagogische, sozialpädagogische und heilpädagogische Grundlagen und Erkenntnisse.»

«Wir bilden uns regelmässig weiter. Unser Handeln ist systemisch, lösungs- und ressourcenorientiert, was sich in allen definierten pädagogischen Prozessen widerspiegelt.»

Über uns

Porträt

Die Wurzeln von focus jugend gehen ins Jahr 1894 zurück. Eine Stiftung mit engagierten Personen aus der Region eröffnete damals im umgebauten Bad Quellenhof in Kriegstetten eine Anstalt für die Betreuung von Kindern. Die Chronik berichtet, dass nach einem Jahr bereits dreissig Kinder erzieherische und schulische Betreuung im Erziehungsheim Kriegstetten fanden. Dem Zeitgeist entsprechend wurde daraus in den 80er-Jahren das Kinderheim Kriegstetten, welches als Sonderschule für lernbehinderte Kinder und Jugendliche eine «Vorläuferin» der heutigen Institution focus jugend war. Ein weiterer wichtiger Schritt war 2017 die Zusammenführung der Stiftung Zentrum für Sonderpädagogik Kriegstetten und der Solothurnischen Stiftung FOCUS Jugend und Familie zur Stiftung focus jugend.

Bei der Angebotsplanung im sonderpädagogischen Bereich auf Volksschulstufe wurden 2022 auf kantonaler Ebene verschiedene Massnahmen aus dem Prozess «optiSo+» umgesetzt. Unter anderem wurden neue Dienstleistungen und Spezialangebote lanciert, die Angebote regional optimiert und mit den Integrativen Sonderpädagogischen Massnahmen (ISM) der Support an den Regelschulen weiter gefördert. Mit grossem Engagement hat focus jugend an den entsprechenden Ausschreibungen teilgenommen und es ist gelungen, sich in dieser Umbruchphase als wichtige kantonale Institution mit vielfältigem sonderpädagogischem Angebot für Kinder und Jugendliche noch breiter abzustützen und noch klarer zu positionieren.  

Rund 200 Fachkräfte aus den verschiedensten Berufsfeldern betreuen und begleiten 200 Kinder und Jugendliche. Die Kerntätigkeiten umfassen die Führung einer Tagessonderschule mit Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe sowie Spezialangebote in den Bereichen Vorbereitungsklassen, Verhalten, Autismus und kognitive Beeinträchtigung. Dazu kommen die Integrativen Sonderpädagogischen Massnahmen (ISM). An vier Standorten werden Internats- und Wohnmöglichkeiten angeboten. Verschiedene Individualangebote (z.B. Schulinseln und Tagesbetreuung), der psychologische Dienst und ein breites Therapieangebot ergänzen die Kernaufgaben von focus jugend.

Auch in den nächsten Jahren muss und wird sich die Institution immer wieder neu erfinden. So steht aktuell ein anspruchsvolles Bauprojekt an, welches zum Ziel hat, die historisch gewachsenen Gebäudekomplexe durch einen zukunftsgerichteten funktionalen Neubau zu ergänzen.   

Stiftung

Die Wurzeln der Stiftung focus jugend liegen bei zwei Stiftungen «Stiftung Zentrum für Sonderpädagogik (ZSPK)» und «Solothurnische Stiftung FOCUS Jugend und Familie». Diese beiden Institutionen mit Gründungsjahr 1894 und 1956 waren über Jahrzehnte hinweg in der kantonalen Betreuungslandschaft und speziell in der Kinder- und Jugendpädagogik sehr aktiv tätig.

Die sich ergänzenden Dienstleistungen und gemeinsame Integrationsziele führten dazu, dass ab 2013 Fusionsgespräche stattfanden. Als Folge davon konnte 2015 die Solothurnische Stiftung FOCUS Jugend und Familie in die Stiftung ZSPK überführt werden. Wiederum zwei Jahre später fand der Namenswechsel zur heutigen «Stiftung focus jugend» statt. Der Stiftungszweck wird wie folgt umschrieben:

Die Stiftung bezweckt die Verbesserung der schulischen und sozialen Lebensumstände und Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und Familien. Sie setzt sich insbesondere ein für familienergänzende Betreuungsformen (Internat und Externat), Krisenbewältigung, Jugend- und Familienhilfe sowie heilpädagogische Schulungs- und Ausbildungsangebote. Koordiniert ihre Angebote bei der Umsetzung des Stiftungszweckes mit dem Bedarf der öffentlichen Hand, insbesondere der Gemeinden und des Kantons Solothurn.

Im Stiftungsrat kümmern sich engagierte Menschen um die Positionierung und Entwicklung der Institution. Er setzt sich heute wie folgt zusammen:

Stefan Liechti (Präsident), Luterbach

Simon Wiedmer (Vizepräsident), Kriegstetten

Philipp Brugger, Solothurn

Etienne Gasche, Oekingen

Michael Lüthi, Oekingen

Manuela Misteli, Biberist

Beat Muralt, Obergerlafingen

Marlise Tüscher, Biezwil

FC Kick

Der FC Kick wurde im Jahre 2005 von ehemaligen Kolleg:innen gegründet und kontinuierlich in Angebot und Grösse erweitert. Der FC Kick bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in einem geführten Setting dem Fussballspielen nachzugehen. Wir erachten Fussball als ein sehr geeignetes sozialpädagogisches Instrument, in welchem sportliche, aber auch soziale Aspekte zum Tragen kommen. Gelegentlich dürfen wir uns mit Fussballclubs aus anderen regionalen Institutionen messen. Der KIDSCUP ist dabei jeweils das Highlight der Saison.

Nebst Freude und Spass am Fussball sollen die Kinder und Jugendlichen im FC Kick die Möglichkeit erhalten, sich in einem „Verein“ beweisen zu können. Dabei steht der Teamgeist, Spass in den Trainings, der Umgang mit Siegen und Niederlagen und natürlich das Spiel mit dem Ball im Vordergrund.

Wir trainieren einmal pro Woche jeweils eine Stunde in altersdurchmischten Gruppen draussen auf dem hauseigenen Sportplatz oder drinnen in der Turnhalle einer nahegelegenen Gemeinde.

Das Logo des FC Kicks wurde von einem ehemaligen Schüler Patrick Spinozzi 2015 designt.

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